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Aufbau einer Monitoring-Lösung für moderne Applikationen

Vom 21. – 24. November 2017 fand die Open Source Monitoring Conference in Nürnberg statt. Als Speaker vertrat unser Redakteur Martin Schurz die T-Systems Multimedia Solutions mit einem Votrag über die Neugestaltung des Monitoringsystems. Vor allem auf Twitter gab es großen Zuspruch aus der Community!

Moderne Applikationen brauchen moderne Monitoringlösungen, die schnell auf neue Gegebenheiten reagieren können! In seinem Vortrag erläuterte Martin vor allem die Neuerungen des Monitorings in der T-Systems MMS: weg von den alten Systemen Nagios und Cacti, hinzu unserer derzeitigen Implementierung basierend auf Icinga2.

In der Präsentation ging er auf die Herausforderungen ein, die während der Entwicklungsphase aufgetreten sind und wie sie vom Team gemeistert wurden. Als Beispiel nennt er die extrem vielen Anforderungen, die immer wieder an das Team herangetragen wurden. Deswegen entschied man sich dann für einen agilen, schmalen Entwicklungsprozess.

Dabei zeigt er auch den DevOps Ansatz auf, der im Team gelebt wird. Ohne eine Abstimmung zwischen Entwicklung, Test und Betrieb, die bereits ab Beginn des Projektes stattfand, hätte eine funktionierende Lösung nicht so schnell entwickelt werden können. Gelernt hat das gesamte Team vor allem: das sehr viel DEV Know-how extrem wichtig für OPS ist und das OPS oft einfache Lösungen für schwierige DEV Probleme hat.

Dieser Wissensaustausch wird weiter verfolgt und bringt das Team dazu, die neue Monitoring Lösung bereits Anfang 2018 zu veröffentlichen.

Ein weiterer Erfolg des Teams ist das neu entwickelte Configtool “Director YAML Importer“ Dieses wird demnächst Open Source gestellt und ist eine Alternative um den Icinga2 Director mittels YAML Dateien zu Konfigurieren. Wir nutzen dieses Tool um unsere Basis-Konfiguration, die in der Datenbank des Directors gespeichert ist, zu versionieren und zu aktualisieren.

Als wir unser Projekt begonnen haben, sind wir mit mehreren VMs und einer Menge Puppet Code gestartet. Inzwischen setzen wir auf Docker und sind gerade dabei uns eine Plattform, wahrscheinlich auf Basis von Kubernetes, aufzubauen. Dabei war der Wechsel von Puppet zu Docker keineswegs problemlos. Obwohl wir unsere Infrastruktur-Tests weiterverwenden können, fühlt sich der Weg zu Dockerfiles mit Bash Scripten wie ein Rückschritt an.

Auf Youtube könnt ihr Euch den Vortrag nochmal anschauen und euch genauer informieren:

 

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