DevOps

Neue Serie – Ansible in Produktion

Vorwort

Dieser Artikel ist Teil einer Serie, die sich mit dem praktischen Einsatz von Ansible in einer homogenen Serverlandschaft beschäftigt.

Der erste Teil der Serie dreht sich darum, wie wir Ansible aktuell einsetzen sowie was wir alles damit umsetzen wollen (und hoffentlich werden). Weiterhin werde ich noch kurz unsere Systemlandschaft und den Ausgangszustand, von dem wir zu Arbeiten aus begonnen haben, beschreiben.

Ansible – Wozu?

Für einen Kunden stellen wir eine Systemlandschaft bereit. Diese besteht aus rund 90 Linux-Servern und einigen Windows-Servern. Der Großteil der Server ist virtualisiert, vereinzelt werden auch physische Maschinen genutzt. Auf diesen Maschinen sollen unterschiedlichste Applikationen, Datenbanken und Dienste bereitgestellt werden, das Ganze ist in drei verschiedene Umgebungen gegliedert. Um einen einheitlichen Konfigurationsstand auf allen Maschinen und Umgebungen zu besitzen, haben wir uns dafür entschieden, Ansible zu nutzen.

Plan ist, alle Anpassungen an Systemen, die mehr als einmal gemacht werden müssen, in ein Ansible-Playbook zu gießen. Bei drei Umgebungen ist dies für praktisch jeden Dienst und jede Komponente der Fall.

Warum Ansible?

Leider kann ich hier keinen umfassende Aussage geben, wieso wir uns für Ansible, und nicht für Puppet oder Chef entschieden haben. Wir haben Ansible bereits in einem Vorprojekt in kleinerem Umfang eingesetzt. Deswegen und aufgrund der fehlenden Erfahrung mit vergleichbaren Tools nutzen wir nun Ansible.

Der Ausgangszustand

Die Server, die wir mit Ansible verwalten wollen, wurden uns bereits mit RedHat 6 provisioniert zur Verfügung gestellt. Es gibt einen Management-Host, von dem aus Ansible sich per SSH auf alle anderen Hosts per Public-Key-Authentifizierung verbinden kann. Auf diesem Management-Host befindet sich die komplette Ansible-Konfiguration. Dazu gehört das Inventory, die Playbooks, sowie die aus diesen referenzierten Rollen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels existieren 53 Rollen mit etwa 20000 Code-Zeilen, welche wir auf insgesamt 128 Hosts (virtuelle, physische, Linux- und Windows) loslassen.

Was folgt

In den weiteren Artikeln dieser Serie werde ich auf einzelne (meiner Meinung nach interessante) Playbooks und Rollen eingehen, die wir aktiv in unserer Umgebung nutzen.

Beitragsbild: Wikimedia Commons

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